window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-169628787-1', 'auto'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Tierarztpraxis live: schön abgelenkt mit Snacks.

Tierarztpraxis live: ein Hundemensch im Wartezimmer

„Heute möchte ich als Hundemensch mal zu Wort kommen und eins von vorne herein klarstellen. Ich liebe meinen Hund. Bedingungslos. Allerdings kann ich nichts anfangen mit dem allzu niedlichen Umgang mit Haustieren. Ist ja auch Geschmackssache, ob man zum Rufnamen seines Hundes noch weitere Koseformen addiert oder mit seinem Hund spricht, als hätte er nur zwei Beine und wäre gerade erst auf die Welt gekommen. Dabei ist mein Barbet (tolle Rasse!) ein Hund, den bestimmt viele als ,süß‘ bezeichnen würden. Ein graues, langhaariges, leicht gelocktes und gut gelauntes Tier mit einem ordentlichen Namen: Piet. Schlicht und einfach nur Piet. Manche mögen mich für trocken halten und damit auch Recht behalten, aber diese Leute haben mich noch nicht im Wartezimmer einer Tierarztpraxis erlebt. Was da beim Anblick der Tiere und ihrer Menschen in mir vorgeht, ist Empathie pur und möchte geteilt werden.“

Nicht krank, aber Tierarztbesuche müssen sein.

Mein Hund, wie gesagt Piet, hat langes Fell und nicht selten entzieht es sich meiner Kenntnis, wie lang seine Krallen nun wirklich sind. Da ich niemals auch nur annähernd riskieren würde, die eventuell gut durchbluteten Krallen meines geschätzten Freundes selbst zu stutzen und ihn dabei womöglich zu verletzen, gehen wir also ab und an zum Tierarzt. Der lobt bei dieser Gelegenheit auch immer die gute Gesundheit von Piet und da mein Barbet ein intelligentes Tier ist, weiß er, dass er sich ohne wehrenden Ganzkörpereinsatz unbekümmert der Krallenpflege hingeben kann. Er wurde noch nie enttäuscht. Guter Mann, unser Tierarzt.

Vater, Kind und Mini-Hund.

Wir beide, Piet und ich, sitzen also die Tage gut maskiert, natürlich nur ich, im Wartezimmer. Zwei Hunde und ihre Menschen warten derweil lieber vor der Tür. Eine weise Entscheidung, die Tiere sind riesige Rassehunde und scheinen auch eine entsprechend riesige Angst vor dem anstehenden Termin zu haben. Piet ist mit mir an den beiden Fellriesen fröhlich hechelnd vorbeigetrabt – direkt und sich wirklich gut auskennend ins Wartezimmer. Von meinem durchaus bequemen Stuhl habe ich, in gebührenden Abständen zu drei weiteren Menschen mit haarigen Patienten, einen freien Blick auf die Türe, deren Rahmen sich jetzt spontan mit einem ganzen Mann ausfüllt. Der linke Arm des Mannes ist angewinkelt und in seiner erstaunlich großen Hand thront ein sehr kleiner Hund mit hervorstehenden Augäpfeln, der das Baby von Meister Yoda aus Star Wars sein könnte, wenn er denn welche gehabt hätte. Jetzt fällt mir auch die Rasse ein. Chihuahua. An der rechten Hand des wirklich großen Mannes betritt ein zierliches kleines Mädchen mit einer grell geblümten Atemschutzmaske, ich schätze so um die 5 Jahre, widerwillig und mit von Sorgen erfüllten Augen ebenfalls den Raum. Das für mich äußerst interessante Trio nimmt Platz und der Mann, offensichtlich der Vater, erklärt seiner kleinen Tochter in einem sonoren Flüsterton hinter der Maske, dass das alles bestimmt gar nicht so schlimm wird. Der gedämpften Konversation der beiden entnehme ich, dass der handtellerkleine Welpe geimpft werden soll. Das Mädchen ist als eingefleischte Spritzenverweigerin dagegen, der Vater hofft anscheinend auf die überzeugenden Worte des Tierarztes. Was soll ich sagen, das Kind hat mein ganzes Mitgefühl. 

Helfen, ohne wirklich was zu tun. Ich schalte mich ein.

Vielleicht etwas aufdringlich von mir, aber ich mische mich entschuldigend ein in das verzweifelte Gespräch und erkläre dem Mädchen einen Trick, damit ihr Hund die Impfung nicht spürt. Geht so: Sobald die Spritze kommt, Leckerli anbieten und schnapp und zack und piks, dein Hund merkt nix. Skeptische Blicke hinter der geblümten Maske und eine schniefende Antwort. „Aber wir haben keine dabei.“ Großzügig wie ich sein kann, händige ich unsere Snacks aus (wohlwissend, dass jeder Tierarzt welche im Behandlungszimmer hat, aber darum geht es ja gerade nicht) und mache den Vorschlag, dass der Vater das mit den Snacks nun für den Hund schmerzfrei alleine schafft und sich Piet derweil über mehr Gesellschaft freuen würde, wo er ja jetzt keine Snacks mehr hat.

Der Supersnack für alle Hunde. NutriQM FARMERS CUISINE Gekochtes Hähnchenfleisch.

Ich kenne mich ja mehr mit Hunden aus als mit Kindern und finde es dementsprechend faszinierend, wie schnell das Mädchen seinen Stimmungsschalter umlegen kann. Ein fragender Blick an den Vater vom Kind, ein dankender Blick vom Vater an mich und das Mädchen gesellt sich hüpfend zu uns hinüber auf einen Nachbarstuhl. Zwischen uns der wedelnde Piet, der sich jetzt die Locken kraulen lässt, weil ich ihm das Okay und das letzte Leckerli aus meiner Tasche gegeben habe. Als der Vater mit dem geimpften Fellbaby nach kurzer Zeit wiedererscheint, verabschieden wir uns freundlich und ich bekomme hinterrücks meine, also Piets Snacks zurück. Es fehlen ein paar, aber das ist natürlich besser als ein trauriges Kind.“

Die gut gemachten Snacks von NutriQM FARMERS CUISINE machen Hunde und manchmal sogar Kinder glücklich. Eben Pet’s daily present!

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.